Energieeffizientes Bauen mit einem Passivhaus
Die aktuellen Klimaberichte und die hohen Energiekosten zeigen, dass es höchste Zeit ist sich mit dem Thema energieeffizientes Bauen zu beschäftigen. Wir von GSE-HAUS bauen schon seit Jahren Häuser unter ökologischen und energiesparenden Aspekten, wobei das energieeffiziente Passivhaus derzeit das Nonplusultra darstellt.
Passivhaus:
Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Im Vergleich zum Niedrigenergiehaus benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie und ist daher sehr interessant, wenn es um energieeffizientes Bauen geht. Passive Wärmequellen wie Sonne, Mensch oder Haushaltsgeräte decken den größten Teil des Wärmebedarfs, ein separates Heizsystem ist nicht erforderlich. Diese Einsparungen erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren!
- Gut gedämmte Gebäudehülle (ca. 25-40 cm)
- keine Wärmebrücken und luftdicht, Drucktestluftwechsel bei 50 Pa Druckdifferenz sollte bei 0,6 h-1, besser sogar um 0,3 h-1 liegen
- Fenster im Passivhaus mit Dreifachwärmeschutzverglasung u=0,8 W/(m²K) und gedämmten Rahmen
- Südorientierung und Verschattungsfreiheit sind vorteilhaft
- kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung
- Solarenergie zur Warmwasserbereitung im Passivhaus
- Energiespargeräte für den Haushalt
- Passivhaus-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Energieeffizientes Bauen - Vergleich der Haustypen
KfW-Effizienzhaus 85 = Standardhaus
Heizwärmebedarf max. 85 kWh/(m²a)
> Einsparung gegenüber der EnEV 2007: 15%
Das Effizienzhaus 85 wird durch 20% erneuerbaure Energien z.B. eine Solaranlage für Warmwasserbereitung erreicht.
KfW-Effizienzhaus 70
Heizwärmebedarf max. 70 kWh/(m²a)
> Einsparung gegenüber Neubauniveau EnEV 2009: 30%
Passivhaus
Heizwärmebedarf max. 15 kWh/(m²a)
> Primärenergiebedarf inkl. Haushaltsstrom liegt unter 120 kWh/(m²a) bezogen auf die Wohnfläche
> Einsparung gegenüber Neubauniveau EnEV 2009: bis zu 80%
Heizsysteme:
Erschließen Sie Ihre eigene Energiequelle.
Erdreich, Grundwasser oder Außenluft:
Mit einer Wärmepumpe bestimmen Sie Ihre Energiequelle selbst.
Lesen Sie mehr über Heizsysteme!
Luft-Wasser-Wärmepumpe:
Unsere Wärmepumpentechnik mit kontollierter Be- und Entlüftung hat folgende Vorteile:
Heizen ohne Gas oder Öl
Niedrige Heizkosten
40% Energieeinsparung
Keine Heizkörper
Keine Wartungskosten
Wird vom Staat bezuschusst
Lernen Sie mehr Vorteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe kennen!
Pelletheizung:
Holzpellets, die kleinen, komfortablen, und klimafreundlichen Presslinge werden bei den Bauherren immer gefragter. Sie bestehen zu 100% aus naturbelassenen Holz und sind ein Abfallprodukt der Holzindustrie. Mit Druck und natürlichen Holzharzen als Bindemittel wird die Rohmasse pelletiert, d. h. in kleine Röllchen gepresst. Sie sind 10-30 mm lang und verfügen über die höchste Energiedichte aller Holzbrennstoffe.
Lesen Sie mehr über die Pelletheizung!
Wohnraumlüftung:
Lüftung, und damit eine hygienisch einwandfreie Raumluft, ist eine Grundvoraussetzung für gesundes Wohnen. Die Luftwechselrate sollte zwischen 0,5 – 1,0 liegen. Jedes Gebäude hat eine gewisse Grundbelüftung die durch Undichtigkeiten an Fenstern, Türen, Leitungsdurchführungen sowie durch Diffusion der Wände entsteht. Dazu kommt das Öffnen von Fenstern und Türen. Durch diese unkontrollierte Lüftung werden die Heizkosten zu einem beachtlichen Anteil beeinflußt und nicht erneuerbare Energie wird verschwendet.
Lesen Sie mehr über die Wohnraumlüftung!
Solaranlagen:
Bei einer Solaranlage wird eine spezielle Träger- flüssigkeit im Solarkollektor durch die Sonneneinstrahlung erwärmt und von einer Umwälzpumpe zum Warmwasserspeicher geleitet. Über einen Wärmetauscher gibt die Träger-flüssigkeit ihre Wärme an das Trinkwasser im Warmwasserspeicher ab und wird zurück zum Kollektor geführt.
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Photovoltaikanlagen:
Photovoltaik ist die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom mit Hilfe von Solarzellen. Diese bestehen aus dem Rohstoff Siliziums. Er wird aus Quarzsand gewonnen und ist beinahe unerschöpflich vorhanden - im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas.
Lesen Sie mehr über Photovoltaikanlagen!
Regenwassernutzungsanlagen
Regenwasser kann z. B. für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder zur Gartenbewässerung genutzt werden. Hierbei ist die Qualität von Trinkwasser nicht zwingend erforderlich. So können bis zu 50% der Trinkwasserkosten eingespart werden.
Lesen Sie mehr über Regenwassernutzungsanlagen!
Wände
Seit ca. 30 Jahren wird mit dem Naturprodukt Blähton gebaut. Die Erfahrungswerte haben gezeigt, dass diese Bauweise die gesündeste und sinnvollste Art des Bauens ist.
Lesen Sie mehr über Wände für das Passivhaus!
Zentralstaubsauger:
Durch unsere Zentralstaubsaugeranlage wirbeln Sie den Staub nicht nur auf, sondern befördern die Abluft direkt nach außen.
Auch hier spüren nicht nur Asthmatiker und Allergiker den Unterschied sofort!
Lesen Sie mehr über den Zentralstaubsauger!


